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Ludwigslust - "Stadt der Linden"
Ludwigslust - "Stadt der Linden" und "Versailles des Nordens" genannt!
Im Südwesten Mecklenburgs, im Herzen der Griesen Gegend gelegen, hat die Stadt so viele verschiedene und interessante Facetten zu bieten, dass es sich auf jeden Fall lohnt, sich hier einmal umzusehen!
Ortsbeschreibung Ludwigslust
Ludwigslust bietet kulturelle und sportliche Einrichtungen wie das Schloß mit Museum, die Bibliothek mit ca. 32.000 Medien, die Sporthalle und einen Sportplatz für Großveranstaltungen, einen Tennisplatz, das Freizeitzentrum für Kinder und Jugendliche und das Kino, in dem auch kleinere Aufführungen stattfinden.
Auf der Sandbahn finden jährlich internationale Motorsportveranstaltungen statt.
Die Kreismusikschule fördert die künstlerische Begabung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in 19 Fächern.
Die Schule für geistig behinderte und die Schwerhörigenschule sowie Haupt-, Realschulen, das Gymnasium und die berufliche Schule sind Bildungseinrichtungen mit regionaler und überregionaler Zuständigkeit.
Die Stadt Ludwigslust stellt sich den wachsenden Aufgaben der Entwicklung zu einem Mittelzentrum und hat gute Voraussetzungen, die Ausstrahlung der Region Südwestmecklenburgs zu erhöhen.
Die Stadt Ludwigslust ist Verkehrsknotenpunkt (Nähe zur A 24/241, Bundesstraßen B 5, B 106, B 191) und aus allen Richtungen günstig zu erreichen. Bus- und Bahnverbindungen (Intercity- und Interregio Halt) führen in die nähere und weitere Umgebung von Ludwigslust.
Quelle: immopool.de
Lage
Ludwigslust ist Kreisstadt des größten Kreises in Mecklenburg/Vorpommern und liegt etwa 35 km südlich der Landeshauptstadt Schwerin inmitten der sogenannten "Griesen Gegend".
Geschichte
Ludwigslust, im westlichen Mecklenburg gelegen, birgt als ehemalige Residenzstadt der Herzöge von Mecklenburg-Schwerin so manche Überraschung. Die Stadt hat ihren Ursprung in dem Dorfe Klenow, das zu Beginn des 18. Jahrhunderts bevorzugter Aufenthaltsort des Prinzen und späteren Herzogs Christian-Ludwig war. Dieser ließ zwischen 1731 und 1734 ein bescheidenes Jagdschloß errichten, dem er 1754 den Namen Ludwigs-Lust gab. Nach dem Tode Christian-Ludwigs übernahm 1756 dessen Sohn Friedrich die Regentschaft und beschloß, die Hofhaltung von Schwerin nach Ludwigslust zu verlegen. Noch während des Siebenjährigen Krieges begann der Hofbaumeister Johann Joachim Busch, das ehrgeizige Projekt jener barocken Anlage zu verwirklichen, die heute unter Denkmalschutz stehend den unverwechselbaren Charakter der Stadt prägt.
Als erster Monumentalbau entstand zwischen 1765 und 1770 gegenüber dem Schloß die Hofkirche, heute Stadtkirche. Der Besucher, der in einer an Ziegelbauten so reichen mecklenburgischen Kleinstadt eher eine Backsteinkirche erwartet, ist überrascht von dem tempelartigen Bau, der sich am Ende der barocken Hauptachse erhebt.
Das Innere der Kirche wird von dem riesigen Altarprospekt an der Südwand und dem gegenüberliegenden Fürstenstuhl geprägt. In einem großen Steinsarkophag, gefertigt in der herzoglichen Schleifmühle in Schwerin, fand der Bauherr seine letzte Ruhe.
Unmittelbar hinter dem alten Jagdschloß errichtete Busch 1772 bis 1776 das neue Residenzschloß der mecklenburgischen Herzöge. Der Bauherr, der den Ruf eines naturwissenschaftlich gebildeten Regenten genoß, nahm selbst regen Einfluß auf das Baugeschehen und entwarf u.a. das Figurenprogramm der Attika. Unter den im Barock üblichen Personifikationen der Künste und Wissenschaften sind auch einzigartige Allegorien zu finden wie die der Hydrodynamik oder der Feldmeßlehre. Bald nach Fertigstellung des Schlosses bezog der Herzog das neue Domizil und ließ das alte Jagdschloß abtragen.
Quelle: Immopool.de




